Vokietija – Architektūros, inžinerijos ir planavimo paslaugos – Abbruchplanung Schadstoffe (Maßnahmen-Nr. 15008 E 0001)

Vokietija – Architektūros, inžinerijos ir planavimo paslaugos – Abbruchplanung Schadstoffe (Maßnahmen-Nr. 15008 E 0001)


I dalis: Perkančioji organizacija

    I.1) Pavadinimas ir adresai:

      Oficialus pavadinimas: Staatliches Bauamt Erlangen-Nürnberg
      Adresas: Bohlenplatz 18
      Miestas: Erlangen
      Pašto kodas: 91054
      Šalis: Vokietija
      Asmuo ryšiams:
      El-paštas: vergabe@stbaer.bayern.de
      Interneto adresas (-ai):
      Pagrindinis adresas: https://www.stbaer.bayern.de

II dalis: Objektas

    II.1.1) Pavadinimas:

      Abbruchplanung Schadstoffe (Maßnahmen-Nr. 15008 E 0001)
      Nuorodos numeris: 25-004518

    II.1.2) Pagrindinis BVPŽ kodas:

      71240000 Architektūros, statybų, inžinerijos ir inspektavimo paslaugos

    II.1.3) Sutarties tipas:

      Kita

    II.1.4) Trumpas aprašymas:

      Leistung Abbruchplanung Schadstoffe Abbruchplanung des schadstoffbelasteten Materials im Zuge der Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes für Anatomie, Baujahr 1897, mit Hörsaalanbau aus dem Jahr 1977 und geplanter neuer unterirdischer Technikzentralen auf einer Liegenschaft der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) in der Innenstadt Erlangens (Ecke Krankenhausstraße/Universitätsstraße). Das Gebäude dient der Forschung und Lehre für die Institute der Anatomie der Medizinischen Fakultät. Der Flächenbedarf beinhaltet neben Büro-, Seminar- und Technikräumen auch hochinstallierte Bereiche für Labornutzung und Tierhaltung. Über den Hörsaalbereich mit 300 Plätzen ist das Gebäude mit dem Nachbargebäude verbunden. Die aktuell im Bestandsgebäude untergebrachte anatomische Präparation bzw. Prosektur wird zukünftig ausgelagert. Der Teilneubau wird auf einem separaten Grundstück ca. einen Kilometer entfernt errichtet und ist nicht Teil der Leistung. Die aktuelle BGF des Bestandsgebäudes beträgt ca. 7100 m² (exklusive der geplanten Erweiterungen im Untergeschoss). Der Freistaat Bayern, vertreten durch das Staatliche Bauamt Erlangen-Nürnberg, beabsichtigt die Sanierung des Gebäudes für Anatomie I in der Innenstadt von Erlangen. Das 1897 errichtete Gebäude steht unter Denkmalschutz und wurde im letzten Jahrhundert mehrmals umgebaut. Das Gebäude wurde bereits für die Nutzung als Anatomie konzipiert. Die letzte Gesamtsanierung inkl. Neubau Hörsaalanbau fand 1977 statt. In den 1970er und 1980er Jahren wurden verschiedene Maßnahmen im Gebäude umgesetzt. Diese umfassten unter anderem den Einzug von Zwischendecken in den vormals zweigeschossigen Räumen der Seitenflügel, den Umbau des Treppenraumes im Südflügel, und den Einbau eines Aufzuges. Der große Hörsaal in Verlängerung des Mittelrisalits wurde abgebrochen und durch einen neuen Hörsaalanbau ersetzt. Für die Bibliothek wurde als Flächenerweiterung ein Anbau errichtet. In großen Teilen des Bestandsgebäudes wurde der Bodenbelag erneuert (PVC Belag, in Teilbereichen Fliesen und Parkett). Darüber hinaus wurden zum Teil Abhangdecken und Trennwände in Trockenbauweise eingebaut. Die umfassenden Sanierungen in den 70er und 80er Jahren lassen einen hohen Anteil von schadstoffbelastetem Material vermuten. Erste stichprobenhafte Untersuchungen ergaben folgende Befunde: - Asbestnachweise in Flanschdichtungen und Brandschutzklappen der RLT Anlage - Asbestnachweise in Gipskartonspachtelmasse der Trockenbauelemente - Asbestnachweis in Fliesenklebern der Wand und Bodenfliesen (Sanitärbereiche) - PAK-Nachweis in Parkettklebern - PAK-Nachweis in Gussasphalt - KMF-Produkte im Dämmmaterial (nur optisch begutachtet) - KMF-Produkte in bauzeitlichen Brandschutztüren (nur optisch begutachtet) Diese Untersuchungen sind nicht abschließend. Im Jahr 2018 wurde aufgrund von erhöhten Formaldehydwerten im Präpariersaal und in der Prosektur eine vor dem Gebäude stehende Lüftungsanlage errichtet, welche diese Bereiche versorgt. Das Gebäude entspricht nicht mehr den funktionellen, technischen und hygienischen Anforderungen an ein Institutsgebäude mit Lehrbetrieb. Die Bausubstanz bedarf einer Grundsanierung – dies betrifft in gleicher Weise die dazugehörigen technischen Einrichtungen. Das seitens der Nutzer vorgegebene Raumprogramm ist im Bestandsgebäude unterzubringen. Um die technische Versorgung des Gebäudes auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen, müssen zusätzliche unterirdische Technikflächen geschaffen werden. Neben der Sanierung des Gebäudes und der Errichtung der unterirdischen Technikzentralen, wird im Zuge der Maßnahme eine ehemalige unterirdische Dampfübergabestation (Verortung im Schlossgarten, Entfernung ca. 10m) zur Mittelspannungszentrale umgebaut. Die Bauphasen umfassen die Sanierung des Hörsaals, die Errichtung der unterirdischen Technikzentralen und die Einrichtung der Mittelspannungszentrale. Zudem wird ein Teilneubau auf einem separaten Grundstück einen Kilometer entfernt errichtet (ca. 3060m² BGF). Nach dem Freizug des Bestandsgebäudes wird dieses umfassend saniert. Bei der Umsetzung der Maßnahme sind im Bereich des Bestandsgebäudes denkmalpflegerische Belange zu berücksichtigen und Umbauten, Trassenführungen, etc. dahingehend abzustimmen. Das Planungsteam für das Bestandsgebäude und den Teilneubau besteht aufgrund einer vorgeschalteten Machbarkeitsstudie bereits seit 2024. Hierdurch begründet sich die verkürzte Planungszeit für die Leistungsphase 2. Die Baumaßnahme stellt hohe Anforderungen an die beteiligten Planer. Nicht nur aufgrund des vor beschrieben Bauablaufs, sondern auch an die Konzeption einer gut funktionierenden, aber wirtschaftlichen Baudurchführung.

II.2) Aprašymas:

    II.2.1) Kitas (-i) šio pirkimo BVPŽ kodas (-ai):

      71000000 Architektūros, statybų, inžinerijos ir inspektavimo paslaugos
      71240000 Architektūros, inžinerijos ir planavimo paslaugos
Svetainė yra atnaujinama. Galimi smulkūs nesklandumai.