Vokietija – Architektūros, inžinerijos ir planavimo paslaugos – 03 St. Jacobi VgV Lichtplanung

Vokietija – Architektūros, inžinerijos ir planavimo paslaugos – 03 St. Jacobi VgV Lichtplanung


I dalis: Perkančioji organizacija

    I.1) Pavadinimas ir adresai:

      Oficialus pavadinimas: Kirchengemeinde der Hauptkirche St. Jacobi
      Adresas: Jacobikirchhof 22
      Miestas: Hamburg
      Pašto kodas: 20095
      Šalis: Vokietija
      Asmuo ryšiams:
      El-paštas: ausschreibung@steg-hamburg.de
      Interneto adresas (-ai):
      Pagrindinis adresas:

II dalis: Objektas

    II.1.1) Pavadinimas:

      03 St. Jacobi VgV Lichtplanung
      Nuorodos numeris: 03 St. Jacobi VgV Lichtplanung

    II.1.2) Pagrindinis BVPŽ kodas:

      71240000 Architektūros, inžinerijos ir planavimo paslaugos

    II.1.3) Sutarties tipas:

      Kita

    II.1.4) Trumpas aprašymas:

      Die Hauptkirche St. Jacobi zählt zu den fünf sog. Hauptkirchen der Freien und Hansestadt Hamburg. Trotz vieler Veränderungen im Laufe der Geschichte und massiver Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg ist die Kirche ein Zeugnis der wenigen erhaltenen mittelalterlichen Bauten in der Stadtmitte. Sie ist ein geschütztes Kulturgut nach der Haager Konvention, eines der wichtigsten mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Zeugnisse der Baukultur in Hamburg und wurde bereits im Jahr 1255 erstmals urkundlich erwähnt. Ihr gebührt durch die in großen Teilen erhaltene Ausstattung ein besonderer Rang in der Hamburger Kunst- und Architekturgeschichte. Durch die Kriegszerstörung 1944, den schrittweisen Wiederaufbau bis in die 1960er Jahre und immer wieder vorgenommene einzelne Sanierungsmaßnahmen konnte das Kirchengebäude umfassend nutzbar gemacht werden. Jedoch wurde bisher angesichts problematischer Standortbedingungen und nur punktuell verfügbarer Sanierungsmittel keine auf längere Sicht nachhaltige bauliche Sicherung erreicht, so dass eine ganzheitlich konzipierte Sanierung dringend erforderlich ist. Das Kirchengebäude als Baudenkmal soll in den nächsten Jahren im Zuge eines der größten Kirchenbauprojekte Deutschlands nicht nur behutsam saniert werden, sondern auch auf eine Weise modernisiert werden, die eine zeitgemäße und zukunftsgerichtete Nutzung erlaubt. Von ihrem Ursprung her eine Pilgerkappelle ist St. Jacobi heute wieder ein Anziehungspunkt für Pilger weit über Norddeutschland hinaus. Profilgebend ist auch die 1693 von Arp Schnitger erbaute Orgel, der eine zentrale Stellung in der historischen wie gegenwärtigen Kirchenmusik zukommt. Daneben ist zusätzlich bisher ein Instrument von 1960/68 aus der Lübecker Werkstatt Emanuel Kemper vorhanden. Die größtenteils spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Kunstschätze sind Zeugnisse des Glaubens, der Kultur und der Geschichte und es gilt diese für die kommenden Generationen zu bewahren. Dafür steht auch die in Deutschland in dieser Weise einzigartige jahrzehntelange Kooperation mit dem Hamburger Denkmalschutz mit der gemeinsam verantworteten Restaurierungswerkstatt. Wertvolles Hamburger Kulturgut ist der sogenannte "Herrensaal" über der Sakristei mit seinen Wappentafeln und Wandbildern - der einzige an seinem Originalstandort erhaltene Barocksaal Hamburgs. Von ihrem historischen Auftrag und Selbstverständnis her versteht sich St. Jacobi als "Kirche für die Stadt", die ein weit ausstrahlendes Profil in Hamburg besitzt. Dieser Anspruch erfordert Konzepte für neue, zukunftsorientierte und nachhaltige Lösungen, auch beim Betrieb des Gebäudes. Dies betrifft sowohl eine Optimierung der Gemeinde- und Verwaltungsräume einschließlich der Herstellung der Barrierefreiheit für Zugänge als auch die Modernisierung technischer Infrastrukturen. Zudem soll der Turm künftig einen beeindruckenden Blick auf das Stadtpanorama bieten. Die Hauptkirche für die kommenden Jahrzehnte baulich, ausstattungstechnisch und infrastrukturell als attraktiven Ort der Begegnung und Besinnung in der Hamburger City auszurüsten, ist das Ziel. Für das Projekt ist die Bewilligung von Fördermitteln durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und die Freie und Hansestadt Hamburg in Aussicht gestellt worden. Zuwendungsbescheide der Bundesbeauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg, Denkmalschutzamt, für die Phase 1, die Planung bis zur Erstellung der Bauunterlage, liegen vor. Unter Berücksichtigung dieser Rahmenbedingungen sowie der bisher vorliegenden Finanzierung für die erste Phase wird die Umsetzung zweistufig erfolgen. Zunächst werden die Planungsleistungen in der Projektphase 1 erbracht. Erst auf Grundlage dieser mit allen Beteiligten abgestimmten Planungen kann unter Berücksichtigung der Verfügbarkeit der Haushaltsmittel die Entscheidung für die konkrete Umsetzung der Maßnahmen getroffen werden, ggfs. auch anhand zu bildender Pakete und Priorisierungen (Phase 2). Um die hierzu erforderliche Antrags- und Bauunterlagen ausarbeiten zu können, ist die Einbindung von Planungs- und Unterstützungsleistungen für die Bauherrin notwendig. Dies ist durch die Beauftragung eines Architekturbüros sowie eines Projektsteuerers bereits geschehen und wurde und wird im Weiteren durch die Integration von diversen Fachplanungs- und Gutachterleistungen ergänzt. Die Zuschlagserteilung der Objektplanung erfolgte an das Büro Architekten Johannsen und Partner mbB mit Sitz in Hamburg. Das Leistungsbild der Projektsteuerung nach AHO wurde an die steg Hamburg mbH vergeben. Nach aktueller Planung wird davon ausgegangen, dass die Leistungsphase 3 der HOAI voraussichtlich am 31.12.2024 mit der HU-Bau/Bauunterlage abgeschlossen wird (wesentlicher Meilenstein). Nach Vorlage der baufachlichen Prüfung sowie den zur Verfügung stehendenden Haushaltsmitteln sollen sich die weiteren Leistungsphasen inkl. der Baudurchführung anschließen. Der Abschluss der Gesamtmaßnahme ist für Ende 2029 geplant.

II.2) Aprašymas:

    II.2.1) Kitas (-i) šio pirkimo BVPŽ kodas (-ai):

      71240000 Architektūros, inžinerijos ir planavimo paslaugos
Svetainė yra atnaujinama. Galimi smulkūs nesklandumai.